In eigener Sache: Erfolgreich habilitiert

Nach dem Absolvieren meiner Antrittsvorlesung und dem Erhalt der Urkunde ist es nun (endlich) geschafft und kann offiziell gemacht werden.

Ich habe nun die “Lehrbefugnis” für das Fach Informationswissenschaft und darf den Titel “Privatdozent” führen.

Die Habilitationsschrift beschäftigt sich mit “Gratifikationssysteme für das kollaborative Wissensmanagement in der Hochschulausbildung”, durch die die Kollaboration zwischen Studierenden in E-Learning-Systemen gesteigert werden kann. Hierfür werden in der Arbeit Gestaltungsmerkmale sozio-technischer Systeme erarbeitet, die Anreize darstellen, um die Partizipanten eines E-Learning-Systems bzw. Wissensmanagementsystems zur aktiven Teilnahme an selbigem zu bewegen. Darauf aufbauend werden ein Kennzahlen- und ein Bewertungssystem entwickelt, mit deren Hilfe die Lernenden ihre eigenen Kompetenzen messen und gezielt verbessern können. Mit Hilfe dieses Gratifikationssystems kann von Dozenten ganz individuell auf einzelne Teilnehmer, deren unterschiedliche Motivationen, Kompetenzen und Fähigkeiten eingegangen werden.  Die Arbeit ist noch nicht öffentlich, wer eine PDF haben möchte kann sich direkt an mich wenden.

Eigentlich wundert uns das nicht, aber dreist ist es doch!

Adressenverkauf ist, wie wir alle wissen, ein lukratives Geschäft. Auch Facebook verkauft (unsere) Adressen, das gestatten wir Facebook indem wir die allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptieren. Aber, dass auch mal quasi nebenbei unser Outlook- Adressbuch ausgelesen wird, ist schon eine Frechheit ohne Gleichen (wohl denen die kein Windows benutzen). Mehr darüber hat das Institut für Internetsicherheit an der Fachhochschule in Gelsenkirchen herausgefunden.

Geschafft: Die Zahl 30 ist überwunden!

Nun sind es endlich 31 Anmeldungen im neuen MSc IS! Bleibt zu hoffen, dass es am 15.10.2010 immer noch wenigstens 30 Teilnehmer sein werden. Das ist der Stichtag an dem die Teilnehmerzahlen dem BBT gemeldet werden müssen.

Derzeit heben wir einen bunten Mix an ehemaligen IuD-Studierende und doch immerhin 13 Quereinsteiger, die sich zum Teil noch durch einige Vorprüfungen schlagen müssen.

Master of Science in Information Science startet ab dem HS 2010 an der HTW Chur

Nun ist es offizell!

Die Hochschulleitung der HTW Chur hat auf ihrer gestrigen Sitzung (07.05.2010)  beschlossen den MSc IS ab dem Herbstsemester 2010 zu starten! Alle die sich bereits zum Studium angemeldete haben haben nun Planungssicherheit, und alle die sich noch unschlüssig jetzt keine Ausrede mehr noch auf diese Entscheidung zu warten.

Wir haben jetzt bereits 25 Anmeldungen. Wer sich also noch seinen Studienplatz sichern möchte sollte sich nicht mehr zuviel Zeit mit der Anmeldung lassen, da mehr als 40 Studierende aus organisatorischen Gründen leider nicht zugelassen werden können.

Unsterblich im www

Für Historiker wohl ein Segen, für Privatpersonen, Firmen, Politiker etc., von denen - oder über die - im www peinliche Daten verbreitet wurden manchmal der gesellschaftliche  (Selbst-)Mord. Hier ein sehr guter Artikel aus Spiegel online zum Thema Unvergänglichkeit von, einmal im Internet publizierten Daten.

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,667027,00.html

Exkursion: Pro Senectute Bibliothek und Dokumentation in Zürich

Wir schreiben den 19.11.2009, ein weiteres Mal macht sich die Iw09 der HTW Chur auf den Weg nach Zürich. Dieses Mal durften wir die Bibliothek und Dokumentation der Pro Senectute besichtigen….

Exkursionsbericht: Pro Senectute Bibliothek und Dokumentation

Exkursion: Dokumentationsstelle des Schweizer Fernsehens in Zürich

Am 29.10.2009 besuchte die Iw09 der HTW Chur die Dokumentationsabteilung des Schweizer Fernsehens. Die Dokumentation ist in zwei Teile unterteilt, nämlich in die Film/Video- und die Text/Bild und Musikdokumentation…

Exkursionsbericht: Dokumentationsstelle des Schweizer Fernsehens

So schnell vergeht ein Jahr

“Happy Birtday” lieber IW-Blog.

Fast hätte ich es selbst nicht mitbekommen, aber dieser IW-Blog ist nun schon ein Jahr online. Was die Anzahl der Beiträge angeht könnte man aber eher meinen, dass der Blog erst einen Monat online ist :-(

Hat der IW-Blog wirklich nur sowenig zu sagen, oder handelt es sich vielmehr um eine Schreibfaulheit, oder gar um das nicht Vorhandensein eines bestimmten, notwendigen Masses an selbstdarstellenden Verhaltens? Was mich betrifft, so ist es sicherlich letzteres. Das ist auch der Grund warum ich mich nicht in den schönen neuen Web 2.-Applikationen rum treibe. Was auch seine Vorteile hat, wie man bei StudiVZ gesehen hat :-)

Auf eine neues und vielleicht schreibintensiveres Blog-Jahr!

Schlappe oder Sieg?

Microsoft hat im Verfahren mit der EU nachgegeben. Im Windows 7 ist der IE nicht mehr automatisch als Standardbrowser eingestellt. Bei der Erstinbetriebnahme wird zunächst einmal nachgefragt welchen Bowser man nutzen möchte. Es stehen dann folgende Browser zur Auswahl: IE, Firefox und Chrom.

Was eine Androhung von 2 Milliarden Euro als Bussgeld bei Microsoft bewirken kann, könnte man meinen. Tja, so einfach würde sich Microsoft wohl nicht geschlagen geben, wenn da nicht die Zahlen sowieso gegen den IE sprechen würden. So liegen die aktuellen Nutzerzahlen gerade mal bei schlappen 46%, und die des Firefox immerhin schon bei 36%.

Google wagt sich in den Betriebssystemmarkt

“Nun ist es endlich so weit!” oder “Warum hat das so lange gedauert!”, werden sicherlich die Befürworter sagen. Diejenigen, die nicht so euphorisch sind, werden sich erst einmal zurück halten und abwarten bis die erste Version des Betriebssystems “Google Chrome OS” Ende 2010 vorhanden ist.

Was wird sich ändern? Nun, zunächst einmal sicherlich nicht viel. Das Betriebssystem “Chrome” von Google benötigt den gleichnamigen Browse, der ist bisher erst 20 Mio. Mal installiert. So wird also der Betriebssystemmarkt nicht ins wanken kommen. Aber was viel wichtiger ist, ist die Tatsache, dass Chrome OS als Open Source Software zur Verfügung stehen wird und der Einsatzbereich (zunächst) speziell für Netbooks optimiert wurde. Dies wiederum kann zu einer Revolution führen. Netbooks sind voll im Trend und mit den bisherigen Betriebssystemen eigentlich “überlastet”. Ein offenes, schnelles und einfaches OS tut hier dringend Not, und kann sich dadurch rasch verbreiten. Es gibt sicherlich viele Anwender die lieber Heute als Morgen auf das Chrome OS umsteigen würden, wäre da nicht das Kompatibilitätsproblem mit den MS-Office Dateien. Google bietet zwar ein “Office” an, die Dateien liegen dann aber bei Google auf den Servern. Der Vorteil ist natürlich die permanente Verfügbarkeit der Dateien, aber eigentlich möchte ich meine Dateien nur auf meinem Rechner haben. Vielleicht braucht es hier noch eine “Open Data Initiative”? Auch wenn sich kurzfristig nicht gleich die Betriebssystemwelt ändern wird, langfristig wird sich aber einiges ändern.