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Discogs
Nur acht Jahre nach ihrer Gründung ist die Online-Datenbank Discogs zu einem unverzichtbaren Werkzeug für jeden geworden, der sich näher mit Musik auseinandersetzt. Wer wissen will, welcher Künstler hinter einem Projektnamen steckt, was die erste Veröffentlichung eines Labels war oder für welche Remixe ein bestimmter Produzent verantwortlich ist, kann hier nachsehen. Inzwischen ist die Diskografie-Plattform ausserdem zu einem der wichtigsten Online-Marktplatz für gebrauchte Schallplatten avanciert.
Wie Wikipedia, 2001 gegründet, war Discogs Teil der ersten “Web 2.0-Welle”. Es ist ein Wiki-System mit integrierter Expertenprüfung. Erfahrene User mit Aufsichtsprivilegien kontrollieren dann die Einträge und korriegieren fehler, sowie vom Standard abweichende Formatierungen.
Anders als bei Wikipedia befasst sich Discogs, abgesehen von den Nutzer-Rezensionen, hauptsächlich mit nachprüfbaren Fakten.
Mit 400.000 angemeldeten Usern, die diskografische Daten eintragen, überprüfen oder am Marktplatz teilnehmen ist die Datenbank erstaunlich schnell gewachsen. Jeden Monat werden ca.30.000 Platten eingetragen - das sind 1000 Platten pro Tag. Pro Monat wird die Seite rund 80 Millionen Mal angeklickt.
Ursptünglich wurde es als Datenbank für elektronische Musik gebaut. Doch seit 2004 werden auch Rock, Pop, HipHop, reggae und sogar Country und Klassik abgedeckt.
2 Antworten auf “Discogs”
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5.11.2008 bei 12:08
Da sieht man mal wieder, dass die Musikbranche sehr innovativ ist.
Passend hierzu wäre auch die Suchmaschine Liveplasma (ehemals Musicplasma) zu nennen. Hier werden die Suchergebnisse grafisch in einem sogenannten “Affinitätsdiagramm” visualisiert!
http://www.liveplasma.com