Archive für November 2008

Daisy ermöglicht Zugang zu wichtigen Informationen

Wie gelangen eigentlich Blinde-, und Sehbehinderte Menschen an wichtige Informationen? Daisy bietet eine Lösung.

Die Stadt Wil bringt die Broschüre mit den Unterlagen für die Volksabstimmung vom 30. November 2008 als Hörversion auf Compact Disc heraus.

Der Begriff «Daisy» ist eine Abkürzung und steht für «Digital Accessible Information System» oder zu deutsch «Digitales System für den Zugang zu Informationen». In einem solchen «Daisy»-Hörtext – dieser Standard wird weltweit angewandt und entstand um 1992 – wird der gesamte Inhalt der Abstimmungsbroschüre vorgelesen. Allerdings kann er nicht nur in einem Stück von Anfang bis Ende durchgehört werden, denn das «Daisy»-Format bietet umfassende hierarchische Navigationsfunktionen. Der Benutzer kann sich in einem Inhaltsverzeichnis einen Überblick verschaffen oder von Kapitel zu Kapitel blättern, aber auch über die Seitenzahl oder Abschnitte bis zum einzelnen Satz oder zu einer einzelnen Fussnote und wieder zurückspringen. In diesem Sinne ist ein «Daisy»-Hörtext voll navigierbar – alle Elemente können einzeln ausgewählt und in beliebiger Reihenfolge angesteuert werden. Dabei kann die Sprechgeschwindigkeit angepasst werden.

Bleibt zu hoffen, dass viele Kantone dem Beispiel von Wil folgen und relevante Informationen für Menschen mit Behinderungen ermöglichen.

http://www.tagblatt.ch/lokales/wil/wv-au/art266,1023821 

Virtuelle Auskunft Schweiz

Die virtuelle Auskunft Schweiz ist ein Online-Auskunftsdients, der von Partnerbibliotheken (National-, Kantons-, Universitätsbibliotheken,allgemein öffentlichen Bibliotheken, Dokumentationsstellen) gebildet wird, die das Gebiet der Schweiz abdecken und in einem oder mehreren Fachgebieten spezialisiert sind. Die virtuelle Auskunft wurde auf Initiative des Dienstes Publikumsinformation der Schweizerischen Nationalbibliothek (NB) entwickelt. Sie sollte in der Lage sein, auf alle Fragen zur Schweiz eine Antwort zu geben.
Hauptziel des Online-Auskunftsdienstes ist die Beantwortug von allen Fragen rund um die Schweiz.  Weitere Ziele sind die Einrichtung eines schweizerischen Netzwerkes der virtuellen Auskunft mit thematischen Schwerpunkten, die Aufwertung der professionellen Kompetenzen der I+D-Spezialisten in der Informationsrecherche, die Wertsteigerung des in schweizerischen Bibliotheken aufbewahrten Kulturerbes sowie die gemeinsame Nutzung von Informationsressourcen.

Die virtuelle Auskunft Schweiz nutzt die Plattform SwissInfoDesk. Dabei gehen Fragen und  Antworten an die virtuelle Auskunft Schweiz über diese Plattform. Am Schluss erhält der Nutzer eine Antwort von SwissInfoDesk mit der Nennung derjenigen Bibliothek, die seine Frage bearbeitet hat. Jede Partnerbibliothek ist mit einem Link auf der Webseite SwissInfoDesk vertreten. Damit die Benutzer von diesem Rechercheinstrument Kenntnis erhalten, ist SwissInfoDesk auch auf den Websites der Partnerbibliotheken verlinkt.

swissinfodesk@nb.admin.ch

www.nb.admin.ch/swissinfodesk

Discogs

Nur acht Jahre nach ihrer Gründung ist die Online-Datenbank Discogs zu einem unverzichtbaren Werkzeug für jeden geworden, der sich näher mit Musik auseinandersetzt. Wer wissen will, welcher Künstler hinter einem Projektnamen steckt, was die erste Veröffentlichung eines Labels war oder für welche Remixe ein bestimmter Produzent verantwortlich ist, kann hier nachsehen. Inzwischen ist die Diskografie-Plattform ausserdem zu einem der wichtigsten Online-Marktplatz für gebrauchte Schallplatten avanciert.

Wie Wikipedia, 2001 gegründet, war Discogs Teil der ersten “Web 2.0-Welle”. Es ist ein Wiki-System mit integrierter Expertenprüfung. Erfahrene User mit Aufsichtsprivilegien kontrollieren dann die Einträge und korriegieren fehler, sowie vom Standard abweichende Formatierungen.

Anders als bei Wikipedia befasst sich Discogs, abgesehen von den Nutzer-Rezensionen, hauptsächlich mit nachprüfbaren Fakten.

Mit 400.000 angemeldeten Usern, die diskografische Daten eintragen, überprüfen oder am Marktplatz teilnehmen ist die Datenbank erstaunlich schnell gewachsen. Jeden Monat werden ca.30.000 Platten eingetragen - das sind 1000 Platten pro Tag. Pro Monat wird die Seite rund 80 Millionen Mal angeklickt.

 Ursptünglich wurde es als Datenbank für elektronische Musik gebaut. Doch seit 2004 werden auch Rock, Pop, HipHop, reggae und sogar Country und Klassik abgedeckt.

 http://www.discogs.com/