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Mensch als Auslaufmodell?
Auf meiner Suche nach Artikeln zur künstlichen Intelligenz, stiess ich auf einen Artikel der Evolutionstheoretikerin Susan Blackmore. Ihre Theorie fusst auf der Memetik:
“Memetik ist eine umstrittene Theorie der kulturellen Evolution. Sie ist die Lehre von der Beschaffenheit und Wirkungsweise von so genannten Memen als Trägern der kulturellen Entwicklung in Analogie zur biologischen Evolution und der Genetik (Wikipedia).”
Diese Meme reproduzieren sich bisher über den Menschen.
Dies, so Blackmore, könnte sich aber damit ändern, dass wir Menschen es im riesigen Datenmeer den elektronischen Suchmaschinen überlassen, die für uns relevanten Daten zu selektionieren. Sobald diese Maschinen sowohl das Kopieren, die Variation und die Selektion übernehmen, dürfte ein neuer Replikator entstanden sein, sogenannte Teme (technische Meme), welche die Information zu Replikation an die nächste Generation weitergeben.
Momentan brauchen diese Informationsträger noch den Menschen als “Kopiermaschine”, als Replikator, indem er Strom produziert und Kraftwerke betreibt. Die weitere Entwicklungsstufe wären Maschinen, die diesen Vorgang übernehmen können. Somit wäre das Überleben des Menschen für das Überleben der Teme nicht mehr massgeblich.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,602346,00.html
Ich halte die Theorie für recht amüsant und sie kann der Diskussion, welche Aufgaben der Mensch an Maschinen übertragen sollte, eine neue Dimension verleihen. Ein etwas kritischerer Blickwinkel als bisher würde uns bestimmt nicht schaden. Nichts desto trotz wirkt das Ganze doch etwas sehr abenteuerlich. Vor allem die Konsequenzen, wenn der Mensch überflüssig gemacht würde, werden nicht angesprochen.
3 Antworten auf “Mensch als Auslaufmodell?”
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22.1.2009 bei 10:33
Ich kann mir nicht helfen, aber das erinnert mich irgendwie an “Matrix”, wo der Mensch auch nur noch als Energielieferant gehalten wird!
22.1.2009 bei 14:03
Ja, solche Entwicklungen machen ja schon irgendwie Angst. Darum besser mal abschalten und offline bleiben, nicht immer nur alles über die Suchmaschine machen lassen
oder ganz im Sinne von Shmoogle: www.shmoogle.org
Warum nicht mal die Trefferanzeige bei Google völlig zufällig anzeigen lassen? Um den Serendipity-Effekt vollends auszukosten! Viel Spass!