Eigentlich wundert uns das nicht, aber dreist ist es doch!

Adressenverkauf ist, wie wir alle wissen, ein lukratives Geschäft. Auch Facebook verkauft (unsere) Adressen, das gestatten wir Facebook indem wir die allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptieren. Aber, dass auch mal quasi nebenbei unser Outlook- Adressbuch ausgelesen wird, ist schon eine Frechheit ohne Gleichen (wohl denen die kein Windows benutzen). Mehr darüber hat das Institut für Internetsicherheit an der Fachhochschule in Gelsenkirchen herausgefunden.

1 Antwort auf “Eigentlich wundert uns das nicht, aber dreist ist es doch!”

  1. Infwiss sagt:

    Zwei Aspekte:

    Erstens Facebook selber:
    Ein entlarvender Satz des Facebook Gründers Mark Zuckerberg belegt, was man lange vermuten konnte: „Damals war Zuckerberg 19 Jahre alt, ging auf die Eliteuniversität Harvard, und die Seite hieß noch „The Facebook“ und war nur eine Plattform für seine dortigen Studienkollegen. In dem Dialog, dessen Authentizität von Facebook nicht bestritten wurde, brüstet sich Zuckerberg damit, mehr als 4000 E-Mails, Fotos und Adressen gesammelt zu haben. Als sein Freund nachfragte, wie er das geschafft habe, hatte Zuckerberg wenig Wertschätzung für seine Mitstudenten übrig: „Sie vertrauen mir. Vollidioten.““ (F.A.Z., 25.5.2010)

    Zweitens die Nutzer von Facebook. Ein im März von USA Today gemeldeter Betrugsfall zeigt, wie Facebook nun als Medium genutzt wird, um Zugang zu Vermögenswerten von Unternehmen zu erhalten und diese zu stehlen. Ich werde im August im infwiss-Blog genauer darauf eingehen.

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