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Verfasser-Archiv
Unsterblich im www
16.12.2009 von fst.
Für Historiker wohl ein Segen, für Privatpersonen, Firmen, Politiker etc., von denen - oder über die - im www peinliche Daten verbreitet wurden manchmal der gesellschaftliche (Selbst-)Mord. Hier ein sehr guter Artikel aus Spiegel online zum Thema Unvergänglichkeit von, einmal im Internet publizierten Daten.
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,667027,00.html
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Mensch als Auslaufmodell?
21.1.2009 von fst.
Auf meiner Suche nach Artikeln zur künstlichen Intelligenz, stiess ich auf einen Artikel der Evolutionstheoretikerin Susan Blackmore. Ihre Theorie fusst auf der Memetik:
“Memetik ist eine umstrittene Theorie der kulturellen Evolution. Sie ist die Lehre von der Beschaffenheit und Wirkungsweise von so genannten Memen als Trägern der kulturellen Entwicklung in Analogie zur biologischen Evolution und der Genetik (Wikipedia).”
Diese Meme reproduzieren sich bisher über den Menschen.
Dies, so Blackmore, könnte sich aber damit ändern, dass wir Menschen es im riesigen Datenmeer den elektronischen Suchmaschinen überlassen, die für uns relevanten Daten zu selektionieren. Sobald diese Maschinen sowohl das Kopieren, die Variation und die Selektion übernehmen, dürfte ein neuer Replikator entstanden sein, sogenannte Teme (technische Meme), welche die Information zu Replikation an die nächste Generation weitergeben.
Momentan brauchen diese Informationsträger noch den Menschen als “Kopiermaschine”, als Replikator, indem er Strom produziert und Kraftwerke betreibt. Die weitere Entwicklungsstufe wären Maschinen, die diesen Vorgang übernehmen können. Somit wäre das Überleben des Menschen für das Überleben der Teme nicht mehr massgeblich.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,602346,00.html
Ich halte die Theorie für recht amüsant und sie kann der Diskussion, welche Aufgaben der Mensch an Maschinen übertragen sollte, eine neue Dimension verleihen. Ein etwas kritischerer Blickwinkel als bisher würde uns bestimmt nicht schaden. Nichts desto trotz wirkt das Ganze doch etwas sehr abenteuerlich. Vor allem die Konsequenzen, wenn der Mensch überflüssig gemacht würde, werden nicht angesprochen.
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Der Einfluss des Internet auf die US-Politik
19.11.2008 von fst.
Schon im Wahlkampf nutzte Barack Obamas Personal wie noch kein Wahlkampf-Team zuvor die Möglichkeiten des Internet. Über das sogenannte Web 2.0 kommunizierte Obama mit seinen potentiellen Wählern, sammelte via Internet Wahlkampfspenden in Rekordhöhe und rekrutierte knapp zwei Millionen Freiwillige. Es sind Bestrebungen im Gange, dass diese neue Plattform auch im politischen Tagesgeschäft, nach Obamas Amtsantritt genutzt werden soll. Der folgende Artikel aus Spiegel-Online wirft die Frage auf, ob und wie eine Beteiligung der Wählerschaft via Web realistisch und sinnvoll ist. Auch die Frage, ob es sich hierbei mehr um Schein oder Sein handelt wird behandelt. Für mich stellt sich die Frage, ob es überhaupt sinnvoll ist, das Volk direkt am politischen Tagesgeschäft zu beteiligen. Mangelndes Expertenwissen und Beeinflussbarkeit der Wähler sind sicherlich Argumente dagegen. (Angaben und Artikel aus Spiegel Online)
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,591167,00.html
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