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- 30.8.2010: Eigentlich eine Pionieridee aber in der Ausführung ganz und gar dem "Ideengeber" nicht würdig!
- 1.8.2010: Diaspora* oder das vorprogrammierte Ende von Facebook?
- 1.7.2010: In eigener Sache: Erfolgreich habilitiert
- 1.7.2010: Eigentlich wundert uns das nicht, aber dreist ist es doch!
- 12.6.2010: Geschafft: Die Zahl 30 ist überwunden!
- 8.5.2010: Master of Science in Information Science startet ab dem HS 2010 an der HTW Chur
- 16.12.2009: Unsterblich im www
- 6.12.2009: Exkursion: Pro Senectute Bibliothek und Dokumentation in Zürich
- 6.11.2009: Exkursion: Dokumentationsstelle des Schweizer Fernsehens in Zürich
- 4.11.2009: So schnell vergeht ein Jahr
Verfasser-Archiv
Eigentlich eine Pionieridee aber in der Ausführung ganz und gar dem “Ideengeber” nicht würdig!
30.8.2010 von Wolfgang Semar.
Wie heute in der FAZ zu lesen ist verklagt Paul Allen (Microsoft-Mitbegründer) einige grosse Internetunternehmen. Die verklagten Unternehmen sollen gegen mehrere Patent von ihm verstossen haben. Dabei geht es zum Beispiel um die Idee, Computernutzer über neue Informationen zu unterrichten, die für sie von Interesse sein könnten. Solche «Alarme» gehören heute zum Standard im Netz. Ähnliches gilt für die anderen Patente, die von einem «Browser zum Navigieren in Datenbeständen» und dem Einblenden von Zusatzinformationen am Bildschirmrand handeln.
Hier zeigt sich mal wieder das grosse Problem des Copyright und Patentrechts. Ideen kann man sich mit Hilfe des Patentrechts schützen lassen. Das macht natürlich auch Sinn, die Frage bleibt aber “wie allgemein” können/dürfen solche Ideen sein? Was man von einem zu allgemein gehaltenen Schutz hat zeigt eben nun diese Klage. Ich bin gespannt wie das weitergeht!
“Allen klagt gegen Google
Microsoft-Mitgründer sieht Patente verletzt
lid. NEW YORK, 29. August. Paul Allen, neben Bill Gates einer der beiden Mitgründer des weltgrößten Softwarekonzerns Microsoft, hat eine spektakuläre Patentklage gegen einige der prominentesten Unternehmen aus der Technologiebranche eingereicht. Zu den insgesamt elf verklagten Unternehmen gehören die Internetgesellschaften Google, Yahoo, Facebook, Ebay und AOL sowie der Elektronikkonzern Apple, nicht genannt wird dagegen Microsoft. Die zu Allen gehörende Interval Licensing LLC wirft den Unternehmen die Verletzung von vier Patenten vor, die von ihr gehalten werden.
Die Patente drehen sich unter anderem um Technologien, die Navigation im Internet erleichtern und die Nutzer auf Inhalte aufmerksam machen, die von Interesse sein könnten. Interval Licensing ist der Lizenzarm des von Allen im Jahr 1992 mitgegründeten Forschungslabors Interval Research. Der Forschungsbetrieb von Interval wurde im Jahr 2000 eingestellt, die Lizenzaktivitäten blieben aber bestehen. Die Lizenzgesellschaft hat den Zweck, die von Interval gewonnenen Patente zu vermarkten. In der Klage wird Schadensersatz von den Unternehmen verlangt, der aber nicht beziffert wurde. Paul Allen hat Microsoft zusammen mit Bill Gates im Jahr 1974 gegründet. Er verließ den Softwarehersteller im Jahr 1983. Seither hat er in viele verschiedene Unternehmen investiert, wobei sich einige seiner Engagements als Flops entpuppten. In der jüngsten “Forbes”-Liste wurde sein Vermögen auf 13,5 Milliarden Dollar beziffert. Paul Allen folgte kürzlich zusammen mit einer Reihe anderer Milliardäre dem Aufruf von Bill Gates, sich dazu zu verpflichten, mehr als die Hälfte ihres Vermögens für wohltätige Zwecke einzusetzen.” Quelle: F.A.Z., 30.08.2010, Nr. 200 / Seite 15
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In eigener Sache: Erfolgreich habilitiert
1.7.2010 von Wolfgang Semar.
Nach dem Absolvieren meiner Antrittsvorlesung und dem Erhalt der Urkunde ist es nun (endlich) geschafft und kann offiziell gemacht werden.
Ich habe nun die “Lehrbefugnis” für das Fach Informationswissenschaft und darf den Titel “Privatdozent” führen.
Die Habilitationsschrift beschäftigt sich mit “Gratifikationssysteme für das kollaborative Wissensmanagement in der Hochschulausbildung”, durch die die Kollaboration zwischen Studierenden in E-Learning-Systemen gesteigert werden kann. Hierfür werden in der Arbeit Gestaltungsmerkmale sozio-technischer Systeme erarbeitet, die Anreize darstellen, um die Partizipanten eines E-Learning-Systems bzw. Wissensmanagementsystems zur aktiven Teilnahme an selbigem zu bewegen. Darauf aufbauend werden ein Kennzahlen- und ein Bewertungssystem entwickelt, mit deren Hilfe die Lernenden ihre eigenen Kompetenzen messen und gezielt verbessern können. Mit Hilfe dieses Gratifikationssystems kann von Dozenten ganz individuell auf einzelne Teilnehmer, deren unterschiedliche Motivationen, Kompetenzen und Fähigkeiten eingegangen werden. Die Arbeit ist noch nicht öffentlich, wer eine PDF haben möchte kann sich direkt an mich wenden.
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Eigentlich wundert uns das nicht, aber dreist ist es doch!
1.7.2010 von Wolfgang Semar.
Adressenverkauf ist, wie wir alle wissen, ein lukratives Geschäft. Auch Facebook verkauft (unsere) Adressen, das gestatten wir Facebook indem wir die allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptieren. Aber, dass auch mal quasi nebenbei unser Outlook- Adressbuch ausgelesen wird, ist schon eine Frechheit ohne Gleichen (wohl denen die kein Windows benutzen). Mehr darüber hat das Institut für Internetsicherheit an der Fachhochschule in Gelsenkirchen herausgefunden.
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Geschafft: Die Zahl 30 ist überwunden!
12.6.2010 von Wolfgang Semar.
Nun sind es endlich 31 Anmeldungen im neuen MSc IS! Bleibt zu hoffen, dass es am 15.10.2010 immer noch wenigstens 30 Teilnehmer sein werden. Das ist der Stichtag an dem die Teilnehmerzahlen dem BBT gemeldet werden müssen.
Derzeit heben wir einen bunten Mix an ehemaligen IuD-Studierende und doch immerhin 13 Quereinsteiger, die sich zum Teil noch durch einige Vorprüfungen schlagen müssen.
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Master of Science in Information Science startet ab dem HS 2010 an der HTW Chur
8.5.2010 von Wolfgang Semar.
Nun ist es offizell!
Die Hochschulleitung der HTW Chur hat auf ihrer gestrigen Sitzung (07.05.2010) beschlossen den MSc IS ab dem Herbstsemester 2010 zu starten! Alle die sich bereits zum Studium angemeldete haben haben nun Planungssicherheit, und alle die sich noch unschlüssig jetzt keine Ausrede mehr noch auf diese Entscheidung zu warten.
Wir haben jetzt bereits 25 Anmeldungen. Wer sich also noch seinen Studienplatz sichern möchte sollte sich nicht mehr zuviel Zeit mit der Anmeldung lassen, da mehr als 40 Studierende aus organisatorischen Gründen leider nicht zugelassen werden können.
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So schnell vergeht ein Jahr
4.11.2009 von Wolfgang Semar.
“Happy Birtday” lieber IW-Blog.
Fast hätte ich es selbst nicht mitbekommen, aber dieser IW-Blog ist nun schon ein Jahr online. Was die Anzahl der Beiträge angeht könnte man aber eher meinen, dass der Blog erst einen Monat online ist
Hat der IW-Blog wirklich nur sowenig zu sagen, oder handelt es sich vielmehr um eine Schreibfaulheit, oder gar um das nicht Vorhandensein eines bestimmten, notwendigen Masses an selbstdarstellenden Verhaltens? Was mich betrifft, so ist es sicherlich letzteres. Das ist auch der Grund warum ich mich nicht in den schönen neuen Web 2.-Applikationen rum treibe. Was auch seine Vorteile hat, wie man bei StudiVZ gesehen hat
Auf eine neues und vielleicht schreibintensiveres Blog-Jahr!
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Schlappe oder Sieg?
27.7.2009 von Wolfgang Semar.
Microsoft hat im Verfahren mit der EU nachgegeben. Im Windows 7 ist der IE nicht mehr automatisch als Standardbrowser eingestellt. Bei der Erstinbetriebnahme wird zunächst einmal nachgefragt welchen Bowser man nutzen möchte. Es stehen dann folgende Browser zur Auswahl: IE, Firefox und Chrom.
Was eine Androhung von 2 Milliarden Euro als Bussgeld bei Microsoft bewirken kann, könnte man meinen. Tja, so einfach würde sich Microsoft wohl nicht geschlagen geben, wenn da nicht die Zahlen sowieso gegen den IE sprechen würden. So liegen die aktuellen Nutzerzahlen gerade mal bei schlappen 46%, und die des Firefox immerhin schon bei 36%.
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Google wagt sich in den Betriebssystemmarkt
9.7.2009 von Wolfgang Semar.
“Nun ist es endlich so weit!” oder “Warum hat das so lange gedauert!”, werden sicherlich die Befürworter sagen. Diejenigen, die nicht so euphorisch sind, werden sich erst einmal zurück halten und abwarten bis die erste Version des Betriebssystems “Google Chrome OS” Ende 2010 vorhanden ist.
Was wird sich ändern? Nun, zunächst einmal sicherlich nicht viel. Das Betriebssystem “Chrome” von Google benötigt den gleichnamigen Browse, der ist bisher erst 20 Mio. Mal installiert. So wird also der Betriebssystemmarkt nicht ins wanken kommen. Aber was viel wichtiger ist, ist die Tatsache, dass Chrome OS als Open Source Software zur Verfügung stehen wird und der Einsatzbereich (zunächst) speziell für Netbooks optimiert wurde. Dies wiederum kann zu einer Revolution führen. Netbooks sind voll im Trend und mit den bisherigen Betriebssystemen eigentlich “überlastet”. Ein offenes, schnelles und einfaches OS tut hier dringend Not, und kann sich dadurch rasch verbreiten. Es gibt sicherlich viele Anwender die lieber Heute als Morgen auf das Chrome OS umsteigen würden, wäre da nicht das Kompatibilitätsproblem mit den MS-Office Dateien. Google bietet zwar ein “Office” an, die Dateien liegen dann aber bei Google auf den Servern. Der Vorteil ist natürlich die permanente Verfügbarkeit der Dateien, aber eigentlich möchte ich meine Dateien nur auf meinem Rechner haben. Vielleicht braucht es hier noch eine “Open Data Initiative”? Auch wenn sich kurzfristig nicht gleich die Betriebssystemwelt ändern wird, langfristig wird sich aber einiges ändern.
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“Wissensklau, Unvermögen oder Paradigmenwechsel?”
7.5.2009 von Wolfgang Semar.
Aktuelle Herausforderungen für die Bibliothek und ihre Partner im Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens, werden auf der international Fachtagung “Die Lernende Bibliothek 2009″ von 6. bis 9. September 2009 in Chur (CH) diskutiert. Die Tagung steht unter dem Thema “Wissensklau, Unvermögen oder Paradigmenwechsel”. Veranstalter der Lernenden Bibliothek sind sieben Berufsverbände aus vier Ländern, die HTW Chur ist Gastgeberin. Es werden Fachleute aus Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz erwartet. Weitere Information zur Tagung unter: http://www.lernendebibliothek2009.ch/
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Happy Birthday WWW
13.3.2009 von Wolfgang Semar.
Heute vor 20 Jahren hatte der Brite Tim Berners-Lee seinen Projektantrag “Informationsmanagement: Ein Vorschlag”, bei seinem Vorgesetzten im CERN eingereicht, der sich als Grundstein des Internet entpuppen und das Kommunikations- und Informationsverhalten der Menschen grundlegend verändern sollte. Mike Sendall, sein Vorgesetzter ahnte bereits, dass eine großartige Idee auf seinem Schreibtisch lag, war sich aber dennoch nicht so sicher. Er schrieb: “Vage, aber aufregend” auf den Projektantrag, in dessen Zentrum der “Hypertext” stand, der Informationen in einem Netz durch logische Verbindungen miteinander verknüpft.
Etwas mehr zu dem Thema steht in der FAZ vom 13.03.2009.
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